Aktuelles

Aktuelles 2018-10-07T08:08:38+00:00

Diese Unterseite befindet sich in der Überarbeitung!

Aktuelle Infos rund um Rüter Personalmanagement und Entwicklung

Hier finden Sie unsere aktuellen Informationen. Sollten Sie Fragen dazu haben, melden Sie sich gerne!

Erste Aktion im Jahre 2018

14.03.2018

Local Xperts – Das Fachkräfteportal im Münsterland

06.05.2017

Lcoal Xperts – Onlinestart im Juni 2017

Local Xperts, unser neues Projekt, ist ein crossmediales Fachkräfteportal, das münsterlandweit aufgebaut wird. „Fachkräfte aus der Region für die Region“ ist das Motto. Damit sorgen wir für Transparenz auf dem regionalen Arbeitsmarkt und bieten Unternehmen wie auch Fach- und Führungskräften die Möglichkeit, sich professionell und ansprechend zu präsentieren und am Arbeitsmarkt gezielt auf sich aufmerksam zu machen.


Was ist das Besondere an Local Xperts?

  • Wir bieten eine ganzheitliche Plattform rund um das Thema Mitarbeitergewinnung.
  • Wir betreiben Active Sourcing (Aktive Bewerberansprache) und nutzen moderne Kommunikationswege.
  • Wir geben persönlichen Support und unterstützen KMUs bei der Formulierung und Gestaltung von Stellenausschreibungen und Arbeitgeberprofilen.
  • Wir steigern die Arbeitgeberattraktivität und sorgen für regionale Präsenz und Auffindbarkeit.
  • Wir setzen auf eine 100% mobil optimierte Darstellung und Kontaktmöglichkeit.

Neugierig? Dann besuchen Sie uns demnächst auf www.localxperts.de

 

Local Xperts mit Unternehmerinnenbrief NRW ausgezeichnet

25.07.2017

Local Xperts wurde ausgezeichnet.

Wir konnten mit unserem Konzept beim Wettbewerb für den Unternehmerinnenbrief NRW die Jury, bestehend aus Experten von Banken, Kammern, Unternehmen und Wirtschaftsförderungen, überzeugen und freuen uns über die Auszeichnung!

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Umzug in neue Räumlichkeiten

06.09.2015

Nach 3 ½ jähriger Selbstständigkeit hat Rüter Personalmanagement im August diesen Jahres räumlich expandiert und begrüßt Sie nun in größeren Räumlichkeiten.

Neue Andresse:  Gelsbach 10, 48477 Hörstel-Riesenbeck.

Alle übrigen Kontaktdaten bleiben unverändert.

Neben der Möglichkeit Einzelcoachings effektiver durchzuführen, bieten die Räume ebenso Platz für kleinere Workshops.

Machen Sie sich gerne selbst ein Bild. Sie sind herzlich eingeladen!

 

 

Rüter Personalmanagement erhält kompetente Unterstützung

06.11.2015

Rüter Personalmanagement freut sich über Verstärkung.

Seit Oktober 2015 ist Dipl.-Kauffrau Vera Helmig an Bord.

Nach Ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit dem Schwerpunkt Personal hat sie mehrjährige Erfahrung als Personalreferentin in einem mittelständischen Unternehmen gesammelt. Hier war sie für die Themen Personalbeschaffung, Personalbetreuung sowie die Steuerung verschiedener HR-Projekte zuständig.

Vera Helmig erreichen Sie unter der bekannten Telefonnummer oder per Mail unter vera.helmig@rueter-personalberatung.de.

Wirtschaftsvereinigung Steinfurt e.V. und Rüter Personalmanagement bauen Personalentwicklungsverbund auf

28.08.2014

„Fit für den demografischen Wandel“ – das ist die Zielsetzung des neuen Personalentwicklungsverbundes der Wirtschaftsvereinigung Steinfurt e.V.

Mitarbeiter gewinnen und binden wird für viele Unternehmen eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahre werden. Der zunehmende Wettbewerb um knapper werdende Fachkräfte, eine alternde Gesellschaft sowie veränderte Werte und Kommunikationswege stellen neue Anforderungen an die betriebliche Personalarbeit. Im Wettbewerb um gute Fachkräfte werden zukünftig die Unternehmen das Rennen machen, die es schaffen, sich als attraktive Arbeitgeber am Arbeitsmarkt zu platzieren – und zwar mit hoher Glaubwürdigkeit und Authentizität.

Während in größeren Unternehmen sich nicht selten ganze Abteilungen mit der Thematik und Neuausrichtung auseinandersetzen, fehlen in kleinen und mittelständischen Unternehmen häufig die dafür erforderlichen Ressourcen. Um hier einen bedarfsgerechten Ausgleich zu schaffen, baut die Wirtschaftsvereinigung Steinfurt e.V. gemeinsam mit Rüter Personalmanagement einen Personalentwicklungsverbund auf.

Ziel ist es, für die am Verbund teilnehmenden Unternehmen praxisgerechte Instrumente und konkrete Angebote zu erarbeiten, mit deren Hilfe sie den zukünftigen Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht werden können. Schwerpunkt der Verbundarbeit wird dabei auf die individuelle Personalentwicklung in den Unternehmen gelegt. Aber auch Themen der Mitarbeitergewinnung, Familienfreundlichkeit und Gesundheitsförderung stehen auf der Agenda.

Der Startschuss fällt am 02.09.2014. Selbstverständlich stehen wir interessierten Unternehmen gerne telefonisch für Fragen zur Verfügung.

Rufen Sie uns an. Wir freuen uns auf Sie!

Social Media – Ihr Weg zum Bewerber?

22.04.2013

„Social Media ist in – und das nicht erst seit gestern. Die Nutzerzahlen von Facebook, Twitter oder YouTube erreichen schwindelerregende Höhen – in Kürze werden eine Milliarde Menschen bei Facebook über ein Konto verfügen.“ So oder ähnlich sind die Informationen zur Entwicklung von Social Media als Kommunikationskanal (hier ein Zitat aus dem Buch Social Media Marketing von Felix Beilharz und Michael Bernecker, Deutsches Institut für Marketing)

Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die Personalbeschaffung in den Unternehmen? Lt. einer Studie des ICR (Institute for Competetive Recruiting, Heidelberg) hat kein Einstellungskanal im Vergleich 2010 zu 2012 stärkere Zuwachsraten als der Social-Media-Kanal. Die Recruitingaktivitäten haben sich von 12 auf 24 % verdoppelt. Lt. dieser Studie, bei der mehr als 10.000 Personalentscheider befragt wurden, ist Xing das mit Abstand meist genutzte Netzwerk zur Personalgewinnung – gefolgt von Facebook und LinkedIn.

Doch gerade in mittelständischen Unternehmen wird dieser Weg zum Bewerber stark diskutiert und sehr differenziert bewertet. Während für die einen Social Media zum absoluten Muss wird, wird es von anderen aufgrund negativer Schlagzeilen und damit verbundener Vorurteile strikt abgelehnt.

Was ist jetzt richtig? Fakt ist: Selbst dann, wenn ein Unternehmen sich aktiv entscheidet, keine Kommunikation über Social Media zu betreiben, kann es nicht verhindern, auf Social-Media-Plattformen genannt und bewertet zu werden. Tauschte man sich früher am Stammtisch über Arbeitgeber aus, verlagern sich diese Diskussionen heute ins Netz. Darüber hinaus gibt es Plattformen, auf denen Mitarbeiter aufgefordert werden, ihre Arbeitgeber zu bewerten. Das größte deutschsprachige Arbeitgeberbewertungsportal mit monatlich ca. 5,5 Millionen Seitenaufrufen ist kununu.com. Das Unternehmen, das zum Jahreswechsel von Xing übernommen wurde, erfreut sich steigender Beliebtheit und steigender Bewertungszahlen.

Wie so häufig ist auch in Sachen Social Media der Mittelweg vermutlich ein guter. Weder ist es sinnvoll, übertrieben aktiv zu werden und sich unüberlegt einem Social-Media-Hype hinzugeben, noch sollte man diesen Weg zum Bewerber vollständig ungenutzt lassen.

Eine Entscheidung für Social Media als aktiver Weg der Personalbeschaffung bedarf immer einer Strategie und einer realistischen Aufwand- und Nutzenbetrachtung. Social Media lebt vom Dialog mit Bewerbern und einem Informationsmehrwert, den das Unternehmen dauerhaft bieten muss. Dies bindet je nach Ausgestaltung viele Kapazitäten, die gerade im Mittelstand für HR-Aktivitäten oft nicht zur Verfügung stehen.

Vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftemangels und des damit verbundenen zunehmenden Wettbewerbs um gute Bewerber ist Social Media jedoch ein wichtiger Baustein im Personalmarketing eines jeden Unternehmens. Durch die gezielte Nutzung von Arbeitgeberbewertungsportalen oder ein authentisches Imagevideo auf YouTube – selbstverständlich verlinkt mit einer ansprechenden und modernen Homepage des Unternehmens – kann Social Media vergleichsweise kostengünstig dabei helfen, ein positives Arbeitgeberimage aufzubauen und sich als attraktiver Arbeitgeber am Arbeitsmarkt zu platzieren.

Social Media – Baustein Ihres Personalmarketings

22.04.2013
„Employer Branding“, „Talent Relationship Management“, „Personalmarketing“ oder einfach ausgedrückt „Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung und –bindung“: letztlich verfolgen diese Aktivitäten mit jeweils unterschiedlichen Akzenten alle das gleiche Ziel: Fachkräftesicherung!

Im Kampf um die guten Talente und vor dem Hintergrund sich stark verändernder Kommunikationswege, sehen sich immer mehr Unternehmen gezwungen, ihre Personalmarketingstrategien zu überarbeiten. Um den Anforderungen der digitalen und vernetzten Welt gerecht werden zu können, reichen klassische Instrumente alleine nicht mehr aus.

Im Zentrum der Personalmarketingaktivitäten steht zwar nach wie vor eine ansprechend gestaltete Homepage, flankiert von professionellen Stellenanzeigen und Imagebroschüren. Viele Unternehmen setzen jedoch zunehmend ebenso auf Social Media Plattformen: Soziale Netzwerke zum Aufbau und zur Pflege von Kontakten zu Bewerbern, zur Mitarbeiterkommunikation und zum Imageaufbau spielen in der Praxis eine zunehmende Rolle. Aber auch Weblogs oder Imagevideos auf YouTube sind vermehrt zu finden.

Eine aufeinander abgestimmte und miteinander verknüpfte Kombination klassischer Instrumente mit Social-Media-Instrumenten kann den Wirkungsgrad des Personalmarketings deutlich erhöhen.

Die Verwendung von Social Media Plattformen bietet im Personalmarketing folgende Vorteile:

  • Hoher Wirkungsgrad durch Multiplikatoreffekt
  • Möglichkeit der aktiven Ansprache potenzieller Bewerber
  • Schnelle und direkte Kommunikation mit der Zielgruppe
  • Einfache Kontaktpflege zu guten, ausgeschiedenen Mitarbeitern oder Mitarbeitern in Elternzeit
  • Authentische Darstellung der Arbeitgeberattraktivität durch Mitarbeiterbeiträge
  • Vergleichsweise kostengünstiges Instrument
  • Verbesserung der Suchmaschinenergebnisse

Diesen Vorteilen stehen jedoch auch Risiken gegenüber:

  • Begrenzte Steuerungsmöglichkeiten durch unkontrollierbare Meinungsströmungen
  • Leichtfertigkeit und Unerfahrenheit von Mitarbeitern kann zu Imageschäden führen
  • Reaktionsdruck

Den beiden ersten Risiken können Unternehmen allerdings auch dann nicht entgehen, wenn sie sich gegen Social Media als Kommunikationskanal entscheiden. Ob und was über einen Arbeitgeber im Netz berichtet wird, entscheiden dann erst recht die Anwender und nicht der Arbeitgeber! 

 

Andrea Rüter wird als Auditorin bei der Bertelsmann Stiftung zugelassen

20.07.2013

Eine familienorientierte Personalpolitik – verankert in einer familienfreundlichen Unternehmenskultur – ist ein wichtiger Baustein der Arbeitgeberattraktivität. Mit dem Qualitätssiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber“, das von der Bertelsmann Stiftung verliehen wird, können Unternehmen ihre Arbeitgeberattraktivität auch extern kommunizieren und glaubwürdig darstellen.

Seit April diesen Jahres ist Andrea Rüter als Prüferin für das Qualitätssiegel zugelassen und begleitet den Zertifizierungsprozess. Nähere Informationen zum Siegel finden Sie unter www.familienfreundlicher-arbeitgeber.de

Auch unabhängig vom Siegel unterstützt Frau Rüter Unternehmen beim Aufbau und der praxisgerechten Gestaltung familienfreundlicher Strukturen. 

Haben Sie Fragen dazu? Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf!

Workshop Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung

20.07.2013

Mitarbeitergewinnung und -bindung: zukünftig eine Frage der Arbeitgeberattraktivität!

Der zunehmende Wettbewerb um gute Fachkräfte erfordert in vielen Unternehmen eine Prüfung und Anpassung bisheriger Bemühungen, neue Mitarbeiter zu finden, für das Unternehmen zu gewinnen und langfristig zu binden. Erfolg werden dabei zukünftig diejenigen Unternehmen haben, die es schaffen, als attraktive Arbeitgeber zu überzeugen.

Ziel des Workshops ist es, insbesondere mittelständischen Unternehmen aufzuzeigen, welche Handlungsmöglichkeiten sie haben, um Fachkräftesicherung aktiv zu betreiben. Im Workshop werden insbesondere folgende Fragen geklärt:

  • Welchen konkreten Herausforderungen steht der Mittelstand in den nächsten Jahren im Personalbereich gegenüber?
  • Wie können insbesondere mittelständische Unternehmen Fachkräfte bei zunehmendem Wettbewerb an ihr Unternehmen binden, ohne dass die Entgelte explodieren?
  • Was macht ein Unternehmen für Bewerber/innen und Mitarbeiter/innen attraktiv?
  • Machen Arbeitgebersiegel und Wettbewerbe Sinn?
  • Xing, Facebook & Co. – ein „Muss“ für Arbeitgeber?

Termin:                  03.09.2013, um 17.00 Uhr
Veranstaltungort:   Handwerkskammer Münster

Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Lohnsteuermerkmale aus 2011 im Zweifel weiter gültig

09.01.2012

In einem Schreiben vom Bundesministerium der Finanzen vom 06.12.2011 heißt es, dass der im Kalenderjahr 2012 vorgesehene Starttermin für die Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte aufgrund technischer Schwierigkeiten auf das Jahr 2013 verschiebt:

„Die Lohnsteuerkarte 2010 sowie .. die vom Finanzamt ausgestellte Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug 2011 (Ersatzbescheinigung 2011) oder eine vom Finanzamt bereits ausgestellte Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug 2012 (Ersatzbescheinigung 2012) und die darauf eingetragenen Lohnsteuerabzugsmerkmale (Steuerklasse, Zahl der Kinderfreibeträge, Freibetrag, Hinzurechnungsbetrag, Religionsmerkmal, Faktor) bleiben bis zum Start des elektronischen Verfahrens weiterhin gültig und sind dem Lohnsteuerabzug in 2012 zugrunde zu legen (§ 52b Absatz 1 Satz 1 und Absatz 3 EStG). Ein erneuter Antrag des Arbeitnehmers ist hierfür nicht erforderlich.

Daraus folgt, dass die zuletzt eingetragenen Lohnsteuerabzugsmerkmale – unabhängig von der eingetragenen Gültigkeit – vom Arbeitgeber auch im Lohnsteuerabzugsverfahren 2012 zu berücksichtigen sind. Der Arbeitgeber braucht nicht zu prüfen, ob die einzelnen Lohnsteuerabzugsmerkmale dem Grunde bzw. der Höhe nach noch vorliegen.“

Quelle: Bundesfinanzministerium, www.bundesfinanzministerium.de

AU-Bescheinigung ab erstem Krankheitstag ohne Begründung möglich

09.01.2012

Für Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ab dem ersten Krankheitstag bedarf es keines sachlichen Grundes. Dies wurde vom LAG Köln mit Urteil vom 14.9.2011 – 3 Sa 597/11 festgehalten. Hier heißt es:

„Ist ein Arbeitnehmer arbeitsunfähig erkrankt, muss er gemäß § 5 I 2 EFZG spätestens nach drei Kalendertagen eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beim Arbeitgeber vorlegen. Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage schon früher zu verlangen (§ 5 I 3 EFZG). Das Verlangen des Arbeitgebers, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung schon ab dem ersten Tag der Krankheit vorzulegen, bedarf weder einer Begründung noch ist die Aufforderung des Arbeitgebers vom Gericht auf „billiges Ermessen“ zu überprüfen. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtsfrage wurde die Revision zugelassen.“

Quelle: Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der EG; www.iaag.de

Weihnachtsgeld trotz Kündigung?

19.01.2012
Es kommt auf den Zweck der Sonderzahlung an sagt die aktuelle Rechtsprechung.

Der Anspruch auf eine Weihnachtsgratifikation kann vom ungekündigten Bestehen des Arbeitsverhältnisses zum Auszahlungszeitpunkt abhängig gemacht werden. Voraussetzung ist, dass nicht die Vergütung von Arbeitsleistungen bezweckt wird. Am 18.01.2012 entschied das BAG über folgenden Fall:

Eine Arbeitnehmerin hattet die Zahlung einer Weihnachtsgratifikation geltend gemacht, die mit der Vergütung für den Monat November zur Auszahlung kommen sollte. Nach dem Arbeitsvertrag ist der Anspruch ausgeschlossen, wenn sich das Anstellungsverhältnis im Zeitpunkt der Auszahlung in gekündigtem Zustand befindet. Der Arbeitgeber hatte das Arbeitsverhältnis mit Schreiben vom 23. November 2009 zum 31. Dezember 2009 gekündigt und kein Weihnachtsgeld gezahlt.

Ob dies zulässig ist, ist abhängig von dem mit der Weihnachtsgratifikation verfolgten Zweck. Knüpft die Zahlung – wie vorliegend – nur an den Bestand des Arbeitsverhältnisses an, ist eine entsprechende Klausel im Arbeitsvertrag wirksam.

Das Landesarbeitsgericht wird im vorliegenden Fall im zweiten Schritt aufklären müssen, ob der Eintritt der Bedingung treuwidrig herbeigeführt und deshalb nach § 162 Abs. 2 BGB als nicht erfolgt gilt. Die Klägerin hat behauptet, ihr sei gekündigt worden, weil sie nicht freiwillig auf die Zahlung der Weihnachtsgratifikation verzichtet habe.

Quelle: BAG, Urteil vom 18.01.2012, Aktenzeichen: 10 AZR 667/10

Frage nach Schwerbehinderung – Reduzierung Ausgleichsabgabe

05.03.2012

Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine Ausgleichsabgabe zu zahlen, wenn sie nicht wenigstens 5 % ihrer Stellen mit schwerbehinderten Mitarbeitern oder diesen gleichgestellten besetzten. Nähere Informationen zur Höhe, Zeitpunkt und Verfahren der Zahlung finden Sie unter https://www.lwl-integrationsamt.de/ausgleichsabgabe/FragenAntworten/ 

Um diese Ausgleichsabgabe möglichst gering zu halten, ist es für Unternehmen wichtig, in der Belegschaft regelmäßig die Schwerbehinderung oder Gleichstellung zu erfragen. Hierbei stellt sich jedoch immer wieder die Frage nach der Rechtmäßigkeit. Dürfen Arbeitgeber vor dem Hintergrund des AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetzt) die Frage nach einer vorliegenden Schwerbehinderung, die im Laufe eines Beschäftigungsverhältnisses für den Arbeitgeber unbemerkt auftreten kann, überhaupt stellen? Neben der Ausgleichsabgabe ist das Wissen um diesen Sachverhalt ebenso bei Kündigungsüberlegungen relevant.

Hierzu hat das BAG mit Urteil vom 16.2.2012 folgendes entschieden:
Im bestehenden Arbeitsverhältnis ist jedenfalls nach sechs Monaten, also nach dem Erwerb des Sonderkündigungsschutzes für behinderte Menschen, die Frage des Arbeitgebers nach der Schwerbehinderung zulässig. Die Frage nach der Schwerbehinderung im Vorfeld einer vom Arbeitgeber beabsichtigten Kündigung steht im Zusammenhang mit seiner Pflichtenbindung nach § 1 Abs. 3 KSchG, der die Berücksichtigung der Schwerbehinderung bei der Sozialauswahl verlangt, sowie durch den Sonderkündigungsschutz nach § 85 SGB IX, wonach eine Kündigung der vorherigen Zustimmung des Integrationsamtes bedarf. Die Auskunft soll es dem Arbeitgeber ermöglichen, sich rechtstreu zu verhalten. Die Frage diskriminiert behinderte Arbeitnehmer nicht gegenüber solchen ohne Behinderung. Auch datenschutzrechtliche Belange stehen der Zulässigkeit der Frage nicht entgegen. Beantwortet ein Arbeitnehmer die ihm rechtmäßig gestellte Frage nach seiner Schwerbehinderung wahrheitswidrig, ist es ihm unter dem Gesichtspunkt widersprüchlichen Verhaltens verwehrt, sich im Kündigungsschutzprozess auf seine Schwerbehinderteneigenschaft zu berufen.“ (Quelle: Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der EG; www.iaaeg.de )

Kein Auskunftsanspruch bei Ablehnung der Bewerbung

07.05.2012

Stellenbewerber haben keinen Anspruch darauf, zu erfahren, warum Ihre Bewerbung abgelehnt wurde. Allerdings kann die Verweigerung jeglicher Informationen unter Umständen dazu führen, dass dies bei einem Gerichtsverfahren auf Feststellung einer vorliegenden Diskriminierung als Indiz dafür gewertet wird.

Quelle: Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der EG; www.iaaeg.de

Seminar: Personalbeschaffung in Zeiten des Fachkräftemangels am 15.11.2012

05.10.2012

über die WVS-Akademie in Rheine

Während noch vor einigen Jahren die Unternehmen sich die Bewerber aussuchten, wandelt sich dieses Bild derzeit sehr stark. Bei vielen Ausschreibungen sind die Unternehmen froh, wenn sie von den Bewerbern ausgesucht werden!

Dies stellt neue Anforderungen an die Personalbeschaffung im Unternehmen, die deutlich proaktiver gestaltet werden muss. Darüber hinaus ergeben sich durch verschiedene Online-Portale und weiterhin wachsende Soziale Netzwerke neue Kommunikationswege zum Bewerber, die es sinnvoll und zielgruppengerecht zu nutzen gilt.

Ziel des Seminars ist es, mit den Teilnehmern einen optimalen Beschaffungsprozess zu erarbeiten, ihnen neue Wege zur Personalgewinnung aufzuzeigen und die Einstellungsentscheidung durch die Anwendung richtiger Fragetechniken zu erleichtern.

Inhalte:

  • vom Anforderungsprofil zur gezielten Stellenausschreibung
  • neue Wege der Personalbeschaffung
  • Auswirkungen von Social Media auf die Personalbeschaffung
  • die richtigen Fragetechniken
  • das Vorstellungsgespräch – wichtiger Baustein zur Personalgewinnung
  • rechtliche Rahmenbedingungen

Methodik: Flipchart-, Pinwandpräsentation, Diskussion, Einzel- und Gruppenarbeit, praktische Übungen, Handout zur Nachbereitung

Termin: 15.11.2012, 9.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

Zielgruppe: Personalverantwortliche, Mitarbeiter aus Personalabteilungen

Anmeldung über WVS-Akademie Steinfurt e.V.

Haben Sie Fragen? Dann rufen Sie uns gerne an!

Info-Point auf der DWL-Veranstaltung

Rheine, 05.09.2018